Pädagogische Arbeit

Eingangshalle_2
Gruppenraum_3
Außengelände8
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Zertifizierte Bewegungskindertageseinrichtung:

2013 hat sich unsere Einrichtung in Kooperation mit dem Sportverein DJK zum Bewegungskindergarten zertifiziert und wir haben von dem Kreis Sportbund das Gütesiegel erhalten.
Durch regelmäßige Fortbildungen erweitern wir unsere Kompetenzen und können so die Freude an Bewegung bei ihren Kindern erhalten oder wecken. Denn ohne Bewegung kann nichts entdeckt werden und um etwas zu „Begreifen“, muss etwas gegriffen werden. Kinder wollen krabbeln, laufen, rennen, klettern, hangeln, hüpfen, springen, balancieren, rutschen, schaukeln und vieles mehr.

Sie wollen ihren Körper spüren und ihre Grenzen austesten und herausfordern. Bewegung trainiert die Motorik und die Körperkoordination, fördert die Ausdauer und hilft beim Abbau von Ängsten und Aggressionen. Durch die Bewegung wird das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein entwickelt und gestärkt. Bewegung fördert ganzheitlich die motorische, kognitive, soziale und emotionale Entwicklung des Kindes. Darum ist es uns ein Anliegen, den Kindern zu jeder Zeit Bewegungsanlässe zu bieten.

Nicht nur in unserer großen Bewegungshalle, sondern in den Gruppenräumen, in der Halle, in den Fluren und besonders in unserem großen naturnahen Außengelände.
Wir besuchen  dienstags nachmittags die große Turnhalle einer nahegelegenen Grundschule und ermöglichen den Kindern vielfältige Erfahrungen und Eindrücke.
Ein weiteres Angebot ist das psychomotorische Turnen, dass Kinder mit einer Verordnung vom Kinderarzt in unserer Einrichtung wahrnehmen können. Es wird von Therapeutin geleitet.

Katholisches Profil

„ Das Beste was der Herrgott erschaffen hat, ist das Kind“  Astrid Lindgren

Unsere Einrichtung ist in der Trägerschaft der Pfarrgemeinde St. Otger.
Das Erleben von angenommen sein und Freundschaft, die Erfahrung von Gemeinschaft und Solidarität ist wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Daher sind wir uns unserem Handeln als Vorbild bewusst und gestalten unseren Alltag aus dem religiösen Glauben heraus.
Dieses leben wir im alltäglichen Miteinander, bei der Umsetzung von Traditionen oder bei Festen und Feiern.

Pädagogischer Ansatz

Eigentlich braucht ein Kind nur drei Dinge:

„ Es braucht Geborgenheit, damit es sich wohlfühlt,
es braucht Vorbilder, an denen es sich orientieren kann und
es braucht Aufgaben, an denen es wachsen kann“. 
Prof. Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe und Hirnforscher

Wir arbeiten nach dem situationsorientierten, offenen und lebensnahen Ansatz.
Diese Ansätze kommen unserer Haltung und Einstellung am ehesten gleich,
da uns die Gehirnforscher, Psychologen, Kinderärzte und Wissenschaftler mit ihren Studien und
Erkenntnissen überzeugt haben. Unsere Aufgabe als pädagogische Fachkraft sehen wir darin,
Ihr Kind individuell, wertschätzend und respektvoll ein Stück des Lebens zu begleiten und dabei die Entwicklung im Blick zu haben.

Durch den situationsorientierten Ansatz können wir Ihr Kind dort abholen, wo es steht. Jedes Kind ist einzigartig und kommt mit seinen eigenen, individuellen Erfahrungen, Strukturen und Bedürfnisse in die  Einrichtung. Eine gute Bindung und die Beobachtung ermöglichen es uns, die Fähigkeiten, Bedürfnisse und Wünsche Ihres Kindes zu erkennen. Dadurch können wir Ihr Kind in der Entwicklung seiner Persönlichkeit individuell, ganzheitlich und ressourcenorientiert begleiten,  herausfordern, fördern und unterstützen.

Unsere Gruppen, in die Ihr Kind eingewöhnt wird, sind so eingerichtet, dass Ihr Kind alles, was es für eine gute Entwicklung benötigt, in der Gruppe vorfindet.

Durch die offene Arbeit hat Ihr Kind aber auch die Möglichkeit, in den anderen Gruppen neue Kontakte zu knüpfen, anderes Spielmaterial vorzufinden und andere Gruppenstrukturen kennenzulernen. Besonders durch die verschiedenen Themenwelten in den Nebenräumen stehen Ihrem Kind dort ein breites Materialangebot zur Verfügung.

Folgende Funktionsräume finden die Kinder in den Nebenräumen vor: ein Atelier, ein Bauraum und ein Rollenspielbereich.
In jedem Gruppenraum ist aber zum Beispiel noch ein Maltisch vorhanden, so dass sich Ihr Kind jederzeit zum Malen dort zurück ziehen kann.

. Manche Kinder brauchen die Sicherheit der Bezugserzieherin / Bezugserzieher oder der Gruppe und möchten diese noch nicht verlassen. Ziel ist es, dem Kind Zeit zu geben, es zu unterstützen und zu ermutigen, bis es durch das gewonnene Selbstvertrauen auch andere Bereiche kennen lernen möchte. Bis das Kind diese Sicherheit gewonnen hat, soll es nicht auf wichtige Entwicklungsbereiche verzichten müssen.

Ihr Kind lernt in unserer Kita viele lebenspraktische Tätigkeiten kennen. Ob es das Zubereiten des Frühstücks ist, selber frisches Brot zu backen oder das Umsorgen der Pflanzen in unserem Garten. Durch die natur- und lebensnahe Umgebung und Materialien kann Ihr Kind viele erlebnisreiche Entdeckungen und Erfahrungen sammeln.

Dazu stellen wir Ihrem Kind auch genügend freie Zeit zur Verfügung, da das freie Spiel bei uns einen hohen Stellenwert hat.

Das Spiel des Kindes

Das Spiel stellt in besonders ausgeprägter Weise ein selbstbestimmtes Lernen mit allen Sinnen dar, mit starker emotionaler Beteiligung, mit geistiger und körperlichem Krafteinsatz.

Es ist ein ganzheitliches Lernen, weil es die Entfaltung der Persönlichkeit des Kindes und seinen gesamten Entwicklungs- und Lernprozess fordert und fördert.
Spielen und Lernen sind deshalb keine Gegensätze, sondern in vielerlei Hinsicht eins und gehören unzertrennbar zusammen.

Im Spiel lernt das Kind aus eigenem Antrieb heraus und mit Spaß, über Versuch und Irrtum,
aber ohne Versagensängste.
( Auszug aus den „ Bildungsgrundsätzen NRW, S. 22 )

Eingewöhnung

Das Berliner Eingewöhnungskonzept sieht eine behutsame Eingewöhnung vor, damit in Kooperation mit den Eltern dem Kind unter dem Schutz einer Bezugsperson das „Vertraut werden“ mit der neuen Umgebung und den Aufbau einer guten Bindung zur Erzieherin/ Erzieher ermöglicht wird.
Das Kind ist dann gut eingewöhnt, wenn es die Erzieherin/ Erzieher als eine sichere Basis akzeptiert und eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut wurde. Das Kind zeigt es zum Beispiel dadurch, dass sich das Kind, wenn es traurig ist, von der Erzieherin/Erzieher trösten lässt.
Die Eingewöhnung verläuft, in Anlehnung an das Konzept, individuell auf das Kind zugeschnitten, ab. Daher ist die Dauer einer guten Eingewöhnung vom Kind abhängig und verläuft individuell.
Planen Sie genug Zeit ein.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Um unsere Arbeit transparent zu machen , ist uns eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern wichtig.
Gemeinsam mit Ihnen möchten wir für Ihr Kind „ Wegbegleiter“ sein. Dies geschieht durch den Austausch bei „Tür- und Angelgesprächen“, bei Elternsprechtagen, durch die Arbeit mit dem Elternbeirat oder an Elternabenden.

Inklusion- gemeinsam verschieden

„ …… und das wichtigste im Leben ist, dass jeder so sein darf, wie er ist.“

Wir sehen die Vielfalt der verschiedenen Kinder in unserer Einrichtung und die damit verbundene Anerkennung und Akzeptanz ihrer individuellen Bedürfnisse. Durch unsere inklusive Arbeit und Handeln möchten wir es allen Menschen ermöglichen, ihr Recht auf Mitbestimmung und Mitgestaltung in allen Lebensbereichen wahr- und teilzunehmen. Dabei wollen wir jedem Kind – mit welcher Individualität es in unsere Einrichtung kommt, geeignete Rahmenbedingungen bieten, damit es sich zurechtfinden und wohlfühlen kann,  um so günstige Voraussetzungen für das Lernen zu schaffen.